…Blut ist dicker als Wasser…


Diese alte Volksweisheit verbreitete Kaiser Wilhelm II., indem er sie mehrfach gegenüber Briten und US-Amerikanern verwendete.
Er wollte damit die Blutsverwandtschaft mit den Deutschen bekräftigen, die stärker sei als das trennende Meer.

Der älteste Beleg für diesen Spruch findet sich im Märchen Reineke Fuchs von Heinrich der Glichezaere aus dem Jahr 1130. Dort heißt es, dass Verwandtschaftsblut nicht durch Wasser verdünnt wird. Es wurde so verstanden, dass einem Blutsverwandte näher stehen als die Paten, die einem durch das Wasser der Taufe verbunden sind.
(Quelle: Wikipedia)

Wilhelm II

Wilhelm II

Wilhelm II.
mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen (* 27. Januar 1859 in Berlin; † 4. Juni 1941 in Doorn, heute Utrechtse Heuvelrug, Niederlande) entstammte der Dynastie der Hohenzollern und war von 1888 bis 1918 letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen.

Mittlerweile wird der Spruch eher genutzt um zu sagen, dass einem die Familie näher steht und dass man ihr eher glauben kann, als dem, was andere die nicht mit einem verwandt sind sagen.

Das Problem ist nur, dass dies Sprichwort oder die Volksweisheit wohl nicht zu allen ‚heutigen‘ Familien durchgedrungen ist.

Jetzt – kurz vor Ostern apelliere ich an diejenigen, die zerstritten sind!!!

Jeder vergisst, dass es sich hier nicht immer nur um das Geld geht, welches in die Geschenke gesteckt wird, natürlich ist’s ein angenehmer Nebeneffekt – nur wenn ich mal drüber nachdenke, wie viele Familien zerstritten sind, sich nicht mehr gegenseitig als Stütze haben und somit keine Unterstützung mehr darin haben, wird mir bei dem Gedanken echt anders und die Leute tun mir etwas Leid.
Ich liebe meine Familie und ich weiß, dass meine Familie auch hinter mir steht, auch wenn ich mal Scheiße gebaut habe oder vielleicht noch in Zukunft mal etwas falsch mache, meine Familie liebt mich – mit all meinen Ecken und Kanten.

Keine Freundschaft kann den Familiären Zusammenhalt ersetzen, in keiner Freundschaft kann man sich so wohl fühlen, wie in den Händen des eigenen Fleisch und Blutes.

Jede Streiterei innerhalb der Familie wird vergeben. Ich weiß das sehr zu schätzen, bei meiner Gabe in ein Fettnäpfchen zu treten und danach ohne meine Füße abzustreifen im nächsten zu landen muss ich das auch zu schätzen wissen, denn mir haben so viele Freundinnen oder Freunde soetwas nicht verziehen, aber meine Familie tut es – immer!
Und ich liebe sie alle dafür.

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