DIY – Bastelidee: Schmuckaufbewahrung (Zusammenbau incl. Maßänderungen) #Teil 2


Hallo, meine Lieben!

Da ich euch bereits meine Zeichnung mit meinem Vorhaben gezeigt habe, möchte ich euch zeigen, wie mein Bau im Endeffekt gelaufen ist… 😉

Zuerst die Geschichte darüber, wie ich die erste Staffel des Baus, etc. hinter mich gebracht habe…

Ich war mit meinem Herzkönig im BAUHAUS – vorab – hier gibt es kompetentere Hilfe als bei jedem anderen Baumarkt (ich sage lieber keine Namen 😉 )!

Wir sind somit zur Holzabteilung und haben uns erkundigt, ob man auch direkt vor Ort sein Holz in die richtigen Maße zusägen lassen kann – das konnte man! (Wie gesagt kompetente Mitarbeiter) Hier gab ich dem netten Herren also meine Maße und die Teile Holz die ich geschnitten haben wollte (im Bauhaus ausgesucht) – der Herr gab uns einige Tipps, auf die ich später noch einmal zurückkomme! Als ich dem allerdings erzählte, dass ich auf die Idee gekommen bin mir selbst ein Schränkchen zu bauen, schaute er mich auf einmal sehr ungläubig an…

[sah aus, als wenn er sich denken würde:

„Wie? Nen Mädchen will sich selbst nen Schrank bauen? Nee… Das wird doch nix…?!“]
-Woher soll er auch wissen, dass ich Technische Zeichnerin bin und ca. 3 Monate Praktikum in ner Tischlerei hatte, etc…-

Nun gut, ich sagte ihm die Maße der Teile und dann warteten wir auf den Holzmann – der innerhalb von ca. 5 Minuten alles so geschnitten hatte, wie ich es wollte. Lief somit echt gut!

Dann sind wir zu dem Lack gelaufen, dort wurden wir auch wieder bestens beraten – im Endeffekt haben wir uns nach der Fachgerechten Beratung vom Lackmann für Klarlack entschieden, den ich laut ihm 2 Mal auftragen muss, da Holz nun mal viel Lack aufnimmt (wahrscheinlich hätte man es sowieso gesehen – aber da haben wir glaube wieder das „Mann versteht nicht, dass Frau sowas kann“-Syndrom! 😉 ) – wobei ich mich hier schon wieder für eine andere Lackierung entschieden habe – dazu aber mehr im nächsten Artikel wo es um’s lackieren geht 😉

Daraufhin brauchten wir noch das Nötige Metallzeugs 😉 – Also auf zur Metallabteilung – dort habe ich dann auch das nötige Inventar für mein Vorhaben. Hier habe ich dann einen Fehlkauf gemacht, ich hatte mich für Schrauben entschieden, die aber das Holz beim eindrehen auseinander brachen, somit habe ich diese direkt zur Seite gestellt und habe mich dann für meine Nägel entschieden, die ich Gott sei dank noch daheim hatte.

Dann auf zur Kasse…

So hat sich dann auch schon einiges in meinen Maßen im Endeffekt geändert. Somit habe ich auch eine neue Zeichnung erstellt 🙂

IMGP0848

IMGP0846

Wie man sieht, habe ich überall in so einer Art Lila ein paar Zahlen dran geschrieben, damit ich euch meine Arbeitsschritte weitergeben – und die einzelnen Bauteile erklären kann 🙂

Bauteilbeschreibung:

  1. Die Rückwand besteht aus einer MDF Platte mit einer Stärke von 12 mm
    (Irgendwie müssen die Ketten, und das Gerüst des Schrankes ja auch halten…)
    Die Abmaße sind hier: 59,9 x 63,5 cm (Kosten: 4,41 €)
  2. Die Seitenwände & die Ablagefläche unten bestehen aus Fichtenleimholz mit einer Stärke von 19 mm
    alle dieser Stücke besitzen die Abmaße von: 59,9 x 20 cm (Kosten: 6,30 €)
  3. Die Schubladenteile bestehen ebenfalls aus Fichtenleimholz mit der oben genannten Stärke
    und den Abmaßen von: 14,9 x 10 cm (Kosten: 3,20 €)
  4. Die Schubladenböden bestehen dieses mal aus einer MDF Platte mit der Stärke von 3 mm
    mit den Abmaßen von: 18,5 x 15 cm (Kosten: 0,37 €)
    Die Platte empfahl uns auch der Baumarktmitarbeiter, denn ich wollte erst eine dickere Variante nehmen..

Wie gesagt, das zuschneiden des Holzes war gratis, super Service, würde ich sagen 🙂

GESAMTKOSTEN HOLZ: 14,28 €

Zum Zusammenbau habe ich folgendes genutzt:

IMGP0796

  • Einen Hammer
  • viele Nägel (Länge ca. 3 cm)
  • ein Winkel (wir wollen ja den Schrank Rechtwinklig zusammen bauen)
  • Konversation mit dem Nachbarn von unten (wohnen im 4. Stock) damit der sich nicht wundert warum’s so laut ist… 😀
  • Schleifpapier
  • Zollstock
  • Zange (Weil durch die sogenannten Äste im Holz mancher Nagel nicht so will, wie man selbst es gern möchte) 😉

Für mich waren diese Teile kein Kostenfaktor, denn diese Sachen habe ich daheim…

Ich bin mit den einfachen Schubladen angefangen, als aller erstes sollte man die Ränder des Holzes mit dem Schleifpapier bearbeiten, denn durch’s sägen splittert das Holz etwas und man könnte sich an den Kanten verletzen oder sich sogar ein Stück Holz in die Finger jagen – außerdem sieht es unmöglich aus, wenn dort überall Splitter herausragen… (Die Splitterlein sieht man fein auf dem Bildchen – dieser Tipp kam unter anderem auch von dem Herren aus dem Baumarkt…)

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Dann habe ich die Außenseiten zusammengenagelt und mit einem Winkel geprüft, ob auch alles Rechtwinklig ist, damit die Schubladen nicht aussehen wie Eier 😀

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Wie man auf dem Bild sieht, habe ich zum zusammenbauen jeweils 2 Nägel an jeder Ecke gebraucht, man kann durchaus mehr nutzen, aber dies reicht zu unseren Zwecken…
Daraufhin habe ich die kleine MDF Platte unter die Schublade genagelt (Die überstehenden Kanten [die sind entstanden, weil die Maße sich im Baumarkt erst geändert hatten] werden in meinem nächsten Artikel noch einmal genauer betrachtet und entfernt…)

IMGP0799

Sobald also der Boden drauf ist, ist eine Schublade fertig, diese Arbeitsschritte habe ich somit noch 2 weitere Male wiederholt, so dass alle Schubladen fertig sind…

Dann habe ich mich an den eigentlichen Schrank gemacht. Zuerst habe ich alle Außenseiten miteinander vernagelt, so dass ich durch die Strebe am unteren Ende noch einmal ausrichten kann, dass auch dieses Rechtwinklig ist…

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Die Außenseiten habe ich natürlich mit mehreren Nägeln befestigt, damit der Schrank nachher nicht auseinander bricht, wenn ich ihn anhängen will… Safety first, eben 😉

Am Ende des Zusammenbaus sieht das gute Stück so aus:

IMGP0804
Ich finde, der Schrank an sich ist mir schon sehr gut gelungen, bald kommt also noch die Lackierung und Feinarbeiten, bis zum Ende, dann gibt es einen weiteren Artikel, meine Lieben!

Aber bevor ich jetzt aufhöre… Schaut euch mal das hier an —> Erklärung zum Krakelieren – denn so möchte ich meinen Schrank später lackieren…
Und mein Herzkönig hat mir auch meine Keramikknöpfe über Amazon bestellt, ist er nicht ein toller Mann? – Für diese Farbe/Sorte habe ich mich entschieden (Im Paket sind 2x 6 verschiedene in schwarz-weiß):

keramikknöpfe

Bis dahin wünsche ich euch auf jeden Fall schon einmal einen wunderschönen Tag! 🙂

signatur

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3 Kommentare zu “DIY – Bastelidee: Schmuckaufbewahrung (Zusammenbau incl. Maßänderungen) #Teil 2

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