Der dunkle Turm 3 – tot.


Inhalt

Am Anfang von „Tot“ verlassen Roland, Eddie, ein ehemaliger Junkie aus New York und Susannah, eine Symbiose der beiden Charaktere aus der schizophrenen Odetta, das Westliche Meer und betreten einen großen, alten Wald. Roland lehrt Eddie und Susannah die Grundregeln des Revolvermanntums. Beide lernen schnell und das müssen sie auch, denn sie werden von Shardik, einem uralten, gigantischen Bärroboter angegriffen, der vom Alten Volk damit beauftragt wurde, ein Portal des Balkens zu beschützen. Alles in allem gibt es zwölf solcher Portale in Rolands Welt, die alle von einem anderen Tier bewacht werden. Diese Portale sind zugleich Anfangs- und Endpunkt von sechs Balken, die fast unsichtbar, aber nichts desto trotz mächtiger als vieles andere auf der Welt, in ihrer Mitte zusammenlaufen und dort den Dunklen Turm stützen.

Teil 3 der Reihe "Der dunkle Turm"

Teil 3 der Reihe „Der dunkle Turm“

Meine Meinung:

Jaaaaa, ich hab es endlich geschafft, und konnte tief durchatmen – konnte nicht damit leben, dass King den jungen Jake einfach so durch Roland’s Hand sterben lässt!! 😦 Der Band dieser Serie ist zwar langatmig, aber längst nicht langweilig, mit King’s Special Effekten rechnet man eigentlich immer mit einem apruptem Ende, denn man denkt oft daran, dass Roland doch sterben könnte – bisher muss ich ehrlich sagen – ohne Roland, wäre es dann nicht mehr „Der dunkle Turm“ wie ich ihn lesen möchte…

Ab diesem Band geht es mit Roland’s Gemüt wieder bergauf, er ist nicht mehr entzwei gerissen und hat seine Gedanken und sein Gehirn wieder ordnen können, nun geht es wieder gerade aus mit ihm, er wird sanfter, nachdem Jake wieder hinzugestoßen ist. Jake ist nun wieder in der Gruppe der „Turm-Reisenden“ vorhanden und auch ihm scheint es nach einer Zeit „Geistesgestörtheit“ wieder gu zu gehen… Sie setzen ihre Reise fort… Durch die Liebe zwischen Susannah und Eddie macht es die Geschichte irgendwie noch lesenswerter, so ne kleine Lovestory am Rande hat ja noch nie geschadet!! 😉 Sie gelangen langsam zum neuen/alten New York/Lud und erleben einige Abendteuer… Werden aus den „verlassenen“ Häusern beobachtet und müssen stetig acht geben, ob sie eventuell überfallen werden, weil sie nicht wissen, wer oder was hinter dem steckt, was sie verfolgt… Unterwegs lernen sie Menschen kennen, die Ihnen erzählen, was auf sie wartet und das sind nicht gerade die schönsten Nachrichten…

Weiter finde ich King’s schreibweise noch immer sehr interessant, bin begeistert von der Wordgewandheit, die durch die „Alte Sprache“ noch mit reinkommt und hoffe einiges davon mitgenommen zu haben – finds toll, wenn man sich ausdrücken kann. Er switcht ausserdem grandios von einem Ort zum nächsten, man weiß trotz Zeitsprüngen immer wo man sich befindet und wird von seiner Schreibweise wie immer geradezu gefesselt…

Was ich schade finde, ist dass King oft kritisiert wird, weil er eben so ne Art „Schraube locker hat“… Ich glaube jeder von uns hat seine Eigenarten und er ist und bleibt eben der King von Fantasy-Romanen…

Fazit: Fesselnd – Spannend – einfach King!

Und damit mache ich mich jetzt an den 4ten Band und berichte euch danach wieder 😉

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