Giacomo G. Casanova


Giacomo Girolamo Casanova

Giacomo Girolamo Casanova

  1. Kleine Begierden machen einen Jüngling kühn; große nehmen ihn ganz und gar in Anspruch und halten ihn in Schranken.
  2. Tagtäglich tut irgendein Phänomen uns unsere Unwissenheit dar, und ich glaube, dies ist der Grund, warum wir so selten einen Gelehrten finden, dessen Geist von jedem Aberglauben frei ist.
  3. Auch die schönste Frau ist an den Füßen zu Ende!
  4. Die besten Dinge verdanken wir dem Zufall.
  5. Die Liebe besteht zu 3/4 aus Neugier.
  6. Je tiefer man in seiner eigenen Meinung steht, desto mehr ist man bestrebt, in den Augen anderer Menschen ausgezeichnet zu erscheinen.
  7. Man sollte sich vor Menschen hüten, die nur ein Buch gelesen haben.
  8. Medizin in der Hand des Einfältigen ist Gift, wie Gift in der Hand eines Weisen zur Medizin wird.
  9. Von unerfahrenen Frauen kann man viel lernen.
  10. Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.
  11. Wer schläft, sündigt nicht – wer vorher sündigt, schläft besser.
  12. Die Faulheit wird schon durch die Langeweile bestraft.
  13. Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern, der Widerspruch scheint sein Element zu sein.
  14. Einen Dummkopf zu betrügen, ist eine Handlung, die eines Menschen von Geist würdig ist.
  15. Die Beine einer Frau sind das erste, was ich beiseite schiebe, wenn ich ihre Schönheit beurteilen will.
  16. Wer sich entschieden hat, etwas zu tun, und an nichts anderes denkt, überwindet alle Hindernisse.
  17. Ich sah, daß man oft, um zur Wahrheit zu gelangen, mit einer Täuschung beginnen muß. Dem Licht muß notwendigerweise Finsternis vorangegangen sein.
  18. Das Küssen ist ein Ausdruck der Freßlust, darauf gerichtet, das Objekt zu verschlingen.
  19. Was ist schon ein Kuß? Ist es nicht der glühende Wunsch, einen Teil des Wesens, das man liebt, einzuatmen…
  20. Einzig der Mensch ist wirklicher Lust fähig, denn er ist mit dem Vermögen des Denkens begabt; er erwartet die Lust, er sucht sie, er verschafft sie sich und erinnert sich ihrer, wenn er sie genossen hat.
  21. Die Liebe ist ein Gefühl oder eine Laune der Sympathie; nur das Wesen, das sie eingeflößt hat, kann sie verlöschen oder zu größerer Glut anfachen.

Giacomo Girolamo Casanova (* 2. April 1725 in Venedig; † 4. Juni 1798 auf Schloss Duchcov (Dux) im Königreich Böhmen, heute Tschechien) war ein venezianischer Schriftsteller und Abenteurer des 18. Jahrhunderts, bekannt durch die Schilderungen zahlreicher Liebschaften. Schon im 19. Jahrhundert tauchte die Figur Casanova in künstlerischen Werken auf.

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